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Zeitstrafen brechen Hochdorf in Fürstenfeldbruck das Genick

08. Dezember 2014
Vzd, 08.12.2014 Die Rückfahrt hatten sich die Spieler des TV Hochdorf am Samstagabend sicher positiver vorgestellt. Denn bei der Ankunft am Sonntag, um 02:30 Uhr auf dem Parkplatz des Sportzentrums, gab es für die Pfalzbiber nur die Taschen aus dem Laderaum des Busses zu holen. Die Punkte blieben im Münchner Vorort Fürstenfeldbruck. Die Oberbayern hatten über 60 Minuten den Pfälzern alles abverlangt und verbuchten am Ende der Partie zwei Punkte auf der Haben-Seite. Hochdorf versuchte von Beginn an die Kreise von Johannes Stumpf (2 Tore) und Falk Kolodziej (4 Tore) mit einer offensiven Deckung einzugrenzen. Dadurch schaffte es Hochdorf in Führung zu gehen und konnte diese bis zur 27. Minute auf fünf Tore ausbauen (Schwenzer, zum 11:16). Trotz einem stark aufspielenden Sandro Sitter schaffte es das Team vom Trainer Benny Matschke den Vorsprung nicht mit in die Halbzeit zu nehmen. Somit ging es beim Stand von 14:16 zum wohl verdienten Pausentee. Nach der Halbzeit trafen die Grünhemden auf noch aggressiver deckende Bayern, die sich immer näher herankämpften. Der Hochdorfer Angriff geriet ins Stocken und die Jungs um Kapitän Steffen Bühler hatten es Maximilian Schneider zu verdanken, dass die Führung erst in der 52. Minute kippte. Schneider brachte die Werfer der TuS Fürstenfeldbruck fast zur Verzweiflung und hielt seine Truppe im Spiel. Im Angriff konnte in der zweiten Halbzeit nur noch Jan Claussen überzeugen, der mit acht Feldtoren bester Hochdorfer war. Vielleicht war es auch der dünnen Personaldecke geschuldet (Kupijai, Klee und Hundt fehlten immer noch), dass gegen Ende der zweiten Halbzeit die Kräfte der Pfälzer nachließen und sich Lücken im Deckungsverbund auftaten. Oft kamen die Spieler des TV Hochdorf in Abwehraktionen zu spät und wurden von den Unparteiischen häufig mit einer Zeitstrafe vom Platz gestellt. Eine Zeitstrafenverteilung von 5:2 für den TV Hochdorf, alleine in der zweiten Halbzeit, machten den Unterschied aus. Sicherlich kam hier auch die laute und emotionale Wittelsbacher-Halle zum Tragen, die schon das ein oder andere Gespann unter Druck setzte. Den Schlusspunkt setzte Niklas Schwenzer zum 34:33 Endstand. Alles in Allem keine eingeplante Niederlage des TV Hochdorf, aber sicherlich wird noch die eine oder andere Mannschaft in Fürstenfeldbruck ins Straucheln geraten. Durch die Ergebnisse in den anderen Hallen der Südstaffel, alle Heimmannschaften konnten einen Sieg einfahren, bleibt dem TVH in den letzten beiden Spielen der Hinrunde immer noch die Chance auf den 3. Platz über die Winterpause. Der erste Prüfstein für diese Aufgabe kommt bereits am Freitag ins Sportzentrum, wenn die Hochdorfer Jungs auf die TGS Pforzheim treffen. Anwurf ist um 20.00 Uhr.
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