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TV Hochdorf will beim Bruder-Duell in Mülheim seine Siegesserie fortsetzen

20. Oktober 2018
Diesmal kann Trainer Steffen Christmann aufatmen. Erstmals in dieser Saison steht ihm beim Gastspiel seiner Sieben beim TV 05 Mülheim (Samstag, 18:00 Uhr, Schulsporthalle Mülheim) sein kompletter Kader zur Verfügung. Nach dem Kapitän Steffen Bühler im letzten Spiel bereits erfolgreich auf das Spielfeld zurückgekehrt war, ist jetzt auch Nachwuchstalent Dominik Lenz wieder dabei. So wird Christmann diesmal auf die jungen Talente wie Sebastian Volk, Patrick Müller, Sebastian Jochem und Jona Eschbach verzichten, die zeitgleich bei der zweiten Mannschaft im Einsatz sind.
Auch wenn die Pfalzbiber derzeit als einzige Mannschaft ohne Punktverlust die Tabelle in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ungeschlagen anführen, werden sie auch ihre nächste Aufgabe in der Fremde hochkonzentriert angehen. "Die Jungs sind erfahren genug und wissen, dass wir gut ins Spiel kommen müssen, wenn wir uns keinen Ausrutscher erlauben wollen", sagte Christmann. Diese Situation erlebte der TV Budenheim, der bisher seine einzige Niederlage in Mülheim kassierte und derzeit an der Tabellenspitze hinter dem TV Hochdorf auf dem zweiten Platz sich positioniert hat. "Das sollte für uns eine Warnung sein, dass auch der Auftritt in Mülheim kein Selbstläufer werden wird", erklärte Christmann. "Ich habe größtes Vertrauen in meine Mannschaft und ich bin optimistisch, dass wir die richtigen Lösungen finden werden". Ein besonderes Augenmerk müssen die Pfalzbiber auf das Duo Max Zerwas und Philipp Schwenzer legen. Zerwas ist derzeit mit 60 Toren der erfolgreichste Torschütze der Liga und der jüngere Bruder von Niklas Schwenzer gehört am Kreis ebenfalls zu den Besten in der Liga. "Aber das sind nicht die einzigen, die für die Qualität der Mannschaft von Hilmar Bjarnason stehen. Auch die übrigen Akteure können ein Spiel zu ihren Gunsten entscheiden", sagte Christmann. Dennoch steht die Partie ein wenig im Zeichen des Bruder-Duells zwischen Niklas und Philipp Schwenzer. Die beiden gebürtigen Urmitzer erlernten das Handballspielen in Mülheim, bevor es beide in die Jugendakademie der TSG Friesenheim zog. Für Niklas, der bis zur C-Jugend in Mülheim spielte, ging es nach seiner Zeit bei den Eulen zum TV Hochdorf, wogegen sein 3 Jahre jüngerer Bruder Philipp nach der B-Jugend zurück ins Rheinland ging. "Philipp hat sich in Mülheim nochmals weiter entwickelt und gehört zu den besten Kreisläufern in der Liga. Das zeigt sich nicht nur in seinen vielen Toren (31), sondern auch bei der hohen Anzahl seiner herausgeholten Siebenmeter. Er wird auch gegen uns hochmotiviert sein, denn er kennt ja aus seiner Zeit in der Pfalz einige Spieler", sagte Christmann. Dennoch ist der TVH-Cheftrainer optimistisch, dass seine Mannschaft nicht mit leeren Händen die Rückfahrt aus dem Rheinland zurückkehren wird. "Wir haben einen breiten und qualitativ guten Kader, so dass wir auch ohne große Bedenken wechseln können, um unsere taktische Linie konsequent umsetzen zu können", so Christmann.
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