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Stimmen zum Spiel: TV Hochdorf - TuS Fürstenfeldbruck

03. September 2016

Martin Wild, Cheftrainer des TuS Fürstenfeldbruck, sein Hochdorfer Amtskollege Stefan Bullacher und Christopher Klee, der mit sechs Treffern der beste Torschütze der Pfalzbiber war, geben ihre Einschätzung zum Spiel TV Hochdorf - TuS Fürstenfeldbruck (24:31).

»Der Einstand ist uns nahezu optimal gelungen. Wir sind sehr zufrieden und glücklich über den Auswärtssieg. Die Mannschaft ist in den letzten beiden Jahren sehr stark zusammengewachsen, wir haben kaum Veränderungen gehabt. Wir haben eine gute Vorbereitung hinter uns und mussten kaum Verletzte beklagen, aber wir wussten auch, was heute auf uns zu kommt. Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv auf das Spiel vorbereitet und natürlich ist es nicht an uns vorbeigegangen, dass hier ein großer Umbruch stattfand. Daher haben wir gehofft, dass es ein Vorteil für uns sein wird, dass wir schon eine eingespielte Mannschaft sind, während der TVH sich womöglich erst noch finden muss. Ich habe heute eine gute Mannschaftsleistung meiner Truppe gesehen, aus der Sebastian Meinzer und Johannes Stumpf noch einmal herausgeragt sind. Ich denke, wir haben verdient gewonnen, auch wenn Hochdorf ein gutes Spiel gemacht hat.« — Martin Wild, Cheftrainer TuS Fürstenfeldbruck

»Ich habe mir meinen Einstand natürlich anders vorgestellt. Das ging aber schon bei der Spielvorbereitung los. Ich wäre gegen jedes andere Team heute hier heute gerne in die Saison gestartet, außer Fürstenfeldbruck. Ich wollte auf keinen Fall gegen sie am ersten Spieltag spielen, und die Ängste haben sich dann auch bewahrheitet. Ich stimme Martin Wild zu: der Sieg geht vollkommen in Ordnung! Der Hauptunterschied war, dass wir einfach viel zu viele hundertprozentige Chancen liegengelassen haben. Gegen die offensive Deckung von Fürstenfeldbruck haben wir versucht, es mit Kreuzungen zu lösen, aber haben dabei zu viele technische Fehler begangen, was Fürstenfeldbruck dann gnadenlos bestraft hat. Meiner Mannschaft mache ich keinen Vorwurf. Sie hat bis zum Schluss gekämpft und Fehler gehören nunmal dazu. Schlimm wäre es gewesen, wenn wir keine Lösungen parat gehabt und nicht gekämpft hätten, aber das war beides nicht der Fall. Deshalb mein Fazit: Die Niederlage geht in Ordnung, aber ganz traurig und unzufrieden bin ich nicht. Wir haben hier ein Projekt angefangen, mussten sieben Neuzugänge integrieren, von denen sechs unter 21 Jahre alt sind. Das heißt: Wir müssen Geduld haben, aber ich bin fest davon überzeugt, dass diese Mannschaft leistungsstark in der Dritten Liga spielen kann.« — Stefan Bullacher, Cheftrainer TV Hochdorf

»Wir wussten, dass Fürstenfeldbruck der unangenehmste Auftaktgegner ist, den man sich vorstellen kann, weil sie so unkonventionell spielen. Sie decken sehr offensiv, sind extrem laufstark und decken mit einer gesunden Härte. Da haben wir uns heute einfach ein bisschen zu schwer getan. […] Es ist, wie Stefan Bullacher bei der Pressekonferenz gesagt hat, ein Prozess. Wir haben sieben neue, junge Spieler, und dass es da dann noch Abstimmungsfehler gibt, ist ganz normal. Das war unser erstes Pflichtspiel, bei dem man trotz der Niederlage auch einige positive Dinge gesehen hat, auf denen wir nun aufbauen müssen.« — Christopher Klee, Rückraum links, TV Hochdorf

(Von Tobias Faller, 03.09.2016)

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