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Stimmen zum Spiel: SG Kronau/Östringen II - TV Hochdorf

09. Oktober 2016

»Vorneweg: Herzlichen Glückwunsch zum verdienten Sieg, das ist denke ich ganz unstrittig! Wir haben ganz gut angefangen, aber dann krampft mir als Trainer immer so ein wenig der Magen, wenn wir in den ersten fünf, sechs Minuten schon vier freie Bälle verschossen haben und du auf die Anzeigetafel schaust, und da nicht 6:1, sondern nur 2:1 steht. Dann wird der Gegner besser und kommt mit Motivation und Selbstbewusstsein zurück, weil wir den ersten Nackenschlag nicht setzen konnten. Dann stellt Sandro [Catak] die Deckung auf eine 4:2-Formation um, gegen die wir viel probiert haben, allerdings hat nichts so wirklich geklappt. Dazu kommt eine super Torwart bei Kronau, der auch viel freie Bälle gehalten hat, was uns als Mannschaft auch weh tut. Dann hat man auch irgendwann einmal Angst vor dem Verlieren und das ist dann der erste Wegbereiter zur Niederlage. Im umgekehrten Falle ist es dann auch eben so, dass es die Mannschaft von Kronau stärkt, wenn sie sehen, dass die Abwehr steht und der Angriff funktioniert und die Trefferquote hoch ist. Dann läuft das Spiel eben so, wie du es dir als Trainer nicht vorstellst. Wir haben gegen die 4:2-Abwehr von Kronau, die sehr gut verteidigt hat, zu viele Fehler gemacht und stehen nun mit einer hohen Niederlage da, die aber auch in der Höhe völlig verdient ist.« — Stefan Bullacher, Trainer TV Hochdorf

»Es fällt gerade viel Druck ab. Die letzten Wochen waren nicht einfach. Wir haben viele Spiele knapp verloren, obwohl wir nicht schlecht gespielt haben. Die Voraussetzungen vor dem Spiel waren natürlich nicht optimal; wir stehen mit 0:8 Punkten da und mit Max Trost und Max Haider fallen unsere einzigen beiden Mittelblocker [… ] aus. Die 4:2-Deckung war eigentlich aus der Not geboren, weil ich einfach keine anderen Möglichkeiten hatte. Wir haben das einmal trainiert und ich habe zu meinen Jungs gesagt: »Wenn wir das spielen, müssen wir das mit Entschlossenheit und Willen spielen.« Ich bin stolz auf mein Team, dass es das 60 Minuten lang so durchgezogen hat. Wir haben Hochdorf überraschen können, was auch mein Ziel war, denn sie konnten nicht damit rechnen. Dadurch hatten wir viele Ballgewinne und Sicherheit im Tor; vorne haben wir die Sachen klar herausgespielt, wie wir es uns vorgenommen haben, werden dann in gewissen Situationen aber wieder hektisch. Nichtsdestotrotz haben wir schlussendlich Ruhe bewahrt, haben uns gesammelt und konnten vor allem eine gute Wurfquote aufweisen, was denke ich der Schlüssel zum Erfolg war. […] Ich möchte niemanden hervorheben; jeder, der hineingekommen ist, hat seinen Job erledigt und das reingebracht, was die Mannschaft braucht. Vom Kämpferischen her war das heute ein Musterbeispiel, wie eine Mannschaft auftreten sollte. […]« — Sandro Catak, Trainer SG Kronau/Östringen II

(Von Tobias Faller, 08.10.2016)

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