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Pfalzbiber erwarten ausgeglichene Horkheimer Mannschaft

26. Januar 2018



Eine weitere schwere Heimaufgabe liegt vor dem TV Hochdorf. Die Pfalzbiber empfangen am Samstagabend (Anpfiff: 18 Uhr) den aktuellen Tabellenfünften TSB Heilbronn-Horkheim im heimischen Sportzentrum.

Die Horkheimer sind derzeit so etwas wie die »Mannschaft der Stunde« in der 3. Liga Süd. Nach bescheidenem Saisonstart hat sich die Mannschaft von Trainer Jochen Zürn, die seit Jahren kontinuierlich zur Liga-Spitze zählt, eindrucksvoll gefangen und den Spieß herumgedreht. Durch einen beeindruckenden Schlussspurt vor der Winterpause mit sechs Siegen aus den letzten sieben Spielen im Kalenderjahr 2017 hat sich der TSB erneut im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Auch eine knappe Auswärtsniederlage in Haßloch zum Jahresauftakt verkrafteten die Gäste gut und deklassierten als Reaktion darauf den Tabellenführer SV Salamander Kornwestheim am vergangenen Wochenende mit 34:24.

Besonders viel Respekt hat Hochdorfs Trainer Steffen Christmann vor der Ausgeglichenheit der Mannschaft. »Es ist schwer, die Schlüsselspieler auszumachen, weil jeder zum Matchwinner werden kann«, weiß er. Gegen Kornwestheim war dies zum Beispiel Linksaußen Marcel Lenz, der 15 Tore erzielte. Aber auch die Rückraumachse um den jungen Felix Kazmeier, den erfahrenen Pierre Freudl und Mittelmann Florian Möck zählt zu den besten der Liga. Dasselbe gilt für die beiden körperlich und spielerisch starken Kreisläufer Nils Boschen und Alexander Schmid.

»Wir müssen eine gesunde Mischung finden, einerseits die Rückraumspieler frühzeitig zu attackieren, uns aber andererseits auch besser gegenüber den Kreisläufern zu positionieren«, gibt Christmann als Ziel für die Partie aus. Im Hinterkopf hat er dabei noch die Performance seiner Truppe am vergangenen Samstag in Pforzheim, als es die Pfalzbiber lange Zeit schafften, die Kreise der Rückraumspieler Maris Versakovs und Florian Taafel einzuengen, aber trotzdem viele Bälle beim gegnerischen Kreisläufer landeten.

Einen weiteren Schlüssel zum Erfolg sieht er im Rückzugsverhalten. »Wir müssen nicht nur nach Ballverlusten, sondern auch nach eigenen Torerfolgen schnell in unseren Deckungsverbund finden«, warnt der Trainer, schließlich bestrafe Horkheim halbherziges Zurücklaufen mit seiner schnellen Mitte konsequent.

Positiv für die Pfalzbiber ist auf jeden Fall, dass die Laufarbeit wieder auf viele Köpfe verteilt werden kann: Alle Spieler, die in Pforzheim mit von der Partie waren, sind vermutlich auch gegen Horkheim wieder einsatzfähig. Hinzu kommt, dass Nikola Sorda nach seiner Bänderverletzung unter der Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist und ein Einsatz sicherlich nicht im Bereich des Unmöglichen liegt.

(Von Tobias Faller, 23.01.2018)

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