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Pfalzbiber am Samstag in Pforzheim gefordert

19. Januar 2018



Erstes Auswärtsspiel im Kalenderjahr 2018 für den TV Hochdorf: Die Pfalzbiber reisen am morgigen Samstag zur TGS Pforzheim. Anwurf in deren Heimstätte, der Bertha-Benz-Halle am Hilda-Gymnasium, ist um 19 Uhr.

Dort trifft der TVH auf eines des Top-Teams der Liga. Mit 19:13 Punkten rangieren die Goldstädter zurzeit auf Platz fünf, allerdings darf dabei nicht außer Acht gelassen werden, dass sich die Mannschaft von Andrej Klimovets seit Saisonbeginn mit Verletzungssorgen herumschlägt. Torwart Sebastian Ullrich, der die Pfalzbiber im Hinspiel zur Verzweiflung brachte, wird ausfallen, doch mit Jonathan Binder können sich die Gastgeber sicherlich nicht über einen schlechten Back-Up beklagen. Besonders viel Pech hatte Rückraumspieler Evgeni Prasolov, der sich bei seinem Comeback beim Rückrundenauftakt in Kornwestheim sofort wieder verletzte und nun laut Vereinsangaben für den Rest der Spielzeit 2017/2018 ausfallen wird.

Doch gerade im Rückraum besitzen die Pforzheimer über genug Qualität, um auch diesen Ausfall zu kompensieren: Der Halblinke Florian Taafel schießt seit Jahren die Tore in sämtlichen Hallen der Liga kaputt, mit Maris Versakovs besitzt die TGS darüber hinaus über einen erfahrenen, spielstarken und torgefährlichen Mittelmann mit internationaler Erfahrung. Zu diesem Duo gesellt sich mit Marco Kikillus ein pfeilschneller und extrem abschlusssicherer Rechtsaußen. Diese drei Spieler sind für knapp zwei Drittel der Tore ihres Teams verantwortlich und werden die Hochdorfer Verteidigung sicherlich auch vor einige Probleme stellen.

Beim ersten Spiel des Jahres beim Tabellenführer SV Salamander Kornwestheim hielt die TGS lange Zeit mit, obwohl auch noch Versakovs, der bei einem Lehrgang der lettischen Nationalmannschaft weilte, ausfiel, und hatte sogar die Chance, das Spiel zu gewinnen. Letztlich gewann der SVK jedoch mit 29:28, weshalb die TGS gegen die Pfalzbiber aber sicherlich nicht weniger auf den Sieg brennen werden.

Für Hochdorfs Trainer Steffen Christmann ist indessen klar: »Wir müssen besser spielen als gegen Nußloch!« Die 29:33-Niederlage gegen den Tabellenzweiten hat die Mannschaft abgehakt und unter der Woche beim Benefizspiel gegen den Bundesligisten Die Eulen Ludwigshafen über weite Strecken der Partie die richtige Antwort parat gehabt. »Das Spiel war über weite Strecken wirklich zufriedenstellend, zumal wir viel durchgewechselt und gegen eine Bundesliga-Mannschaft zeitweise mit zwei A-Jugendlichen gespielt haben. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir eine gute Abwehr- und Torwartleistung gehabt«, betont Christmann die positiven Take-Aways der Partie.

Auch das Tempospiel habe ihm schon gut gefallen, werde aber weiterhin einen prominenten Platz im Trainingsplan der Pfalzbiber einnehmen. »Wir legen unseren Schwerpunkt zurzeit auf das Zusammenspiel im Angriff, auch in Kleingruppen«, gibt er Einblicke in den Trainingsalltag der Grün-Weißen.

Mit einem fast kompletten Kader wird seine Truppe auch sicherlich auch in Pforzheim wieder in der Lage sein, ein hohes Tempo vorzulegen. Lediglich der Ausfall von Nikola Sorda, der sich mit einer noch nicht endgültig diagnostizierten Knieverletzung herumplagt, gilt als besiegelt. Für ihn wird vermutlich wieder der A-Jugendliche Patrick Müller in den Kader rutschen. Womöglich wird auch Arne Ruf das Spiel in seiner Heimatstadt verpassen. Der Halbrechte zog sich beim Benefizspiel eine Ellenbogenverletzung zu. Eine Entscheidung über seinen Einsatz wird nach dem heutigen Abschlusstraining getroffen.

(Von Tobias Faller, 19.01.2018)

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