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Max Schneider: "Wir haben einen super Torwart-Trainer!"

03. Mai 2015

Max Schneider wird den TV Hochdorf nach einem herausragenden Jahr vorerst verlassen. Im Interview spricht er über kurze Hosen, das letzte Saisonspiel und warum er im nächsten Jahr nicht mehr das Trikot des TVHs tragen wird.


Frage: Ihr habt „nur“ mit zwei Toren Unterschied gegen Fürstenfeldbruck gewonnen, nachdem ihr Mitte der zweiten Halbzeit relativ deutlich vorne wart. Warum folgte darauf dieser Leistungseinbruch?

Max Schneider: Wir spielen eine lange Saison, das kostet Kräfte! Wir haben schon das ganze Jahr mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, trainieren dann nur zu zehnt oder so, aber geben trotzdem Vollgas. Irgendwann lassen dann eben die Kräfte nach. Fürstenfeldbruck hat gegen den Abstieg gespielt und haben bis zur letzten Sekunde Vollgas gegeben.

Frage: Nächsten Samstag steht das letzte Spiel der Saison bei der TGS Pforzheim an. Alles auf Sieg, oder?

Max Schneider: Natürlich. Wir wollen im letzten Spiel zwei Punkte holen, um den dritten Platz sicher zu haben.

Frage: Und nach oben hin ist alles möglich …

Max Schneider: Ja, gut. Das Ziel war der dritte Platz. Was Nußloch dann macht, werden wir sehen. Es wäre natürlich geil, wenn wir Zweiter werden würden.

Frage: Wo ist denn eigentlich deine kurze Hose im Laufe der Saison hin?

Max Schneider: Darauf haben mich schon einige angesprochen. In den ersten Spielen der Saison habe ich kurze Hosen in den Spielen getragen, erstens, weil es in der Halle sehr warm ist und zweitens, weil ich einfach gerne in kurzen Hosen trainiere. Dann habe ich mich verletzt und die Spiele davor in den kurzen Hosen waren nicht so gut, dann musste ich etwas ändern. Dann habe ich mal in langen Hosen gespielt und war mit meiner Leistung zufrieden und habe es so belassen. Unten drunter habe ich aber immer die kurzen Hosen an!

Frage: Du bist während der Saison merklich besser geworden. Woher kam diese Entwicklung?

Max Schneider: Mit Carsten Hoffmann haben wir hier einen sehr guten Torwart-Trainer, der sehr erfahren ist. Als ich zum TVH gekommen bin, war ich zehn Kilogramm schwerer, das habe ich nach und nach verloren. Ich habe immer weiter trainiert, und Benny Matschke und Carsten haben mir das Vertrauen geschenkt, mich weiter spielen lassen. Das hat mich aufgebaut, zumal es ja auch mein erstes Jahr in der dritten Liga war.

Frage: Dein erstes Jahr und gleichzeitig auch – zumindest vorerst – dein letztes. Kannst du für die, die die Gründe für deinen Weggang noch nicht kennen, zusammenfassen?

Max Schneider: Das ist eigentlich recht simpel. Ich wurde gefragt, ob ich nächstes Jahr weiterhin hier spiele, aber da konnte ich nicht sicher zusagen, weil ich mich bei der Polizei beworben habe und nicht weiß, wann ich dort genommen werde. Wenn ich Glück habe, kann ich im September anfangen, mit Pech erst im März. So kann ein Verein aber eben nicht planen. Dann haben sie mit Maximilian Bender einen super Mann geholt. Bender und Sandro Sitter werden in der nächsten Saison ein klasse Torwart-Duo bilden! Was mich betrifft, muss ich mal schauen, wie es nach meiner Ausbildung weitergeht.

Frage: Denkst du während deiner Ausbildung daran, Handball im Verein zu spielen?

Max Schneider: Ich kann so viel verraten: Mein Pass bleibt in Hochdorf! Ich werde also zu keinem anderen Verein wechseln.

Frage: Letzte Frage: Wie lange hast du nach dem Nußloch-Spiel gebraucht, um wieder klar denken zu können?

Max Schneider: Es war eigentlich auszuhalten. Ich hatte am nächsten Tag zwar Kopfschmerzen und ein paar blaue Flecken im Gesicht, aber die Jenny, unsere Physiotherapeutin, hat sich nach dem Spiel super um mich gekümmert und mir ein paar Tabletten gegeben. Montags und dienstags habe ich im Training ausgesetzt und ein wenig regeneriert, aber danach wieder Vollgas gegeben.

Interview: Tobias Faller          

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