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Mannschaftsvorstellung, Teil eins: Tor, Außen, Kreis

23. August 2017



Am Wochenende startet der TV Hochdorf mit seinem Auswärtsspiel beim amtierenden Meister SG Nußloch in die Drittliga-Saison 2017/2018. Acht Neuzugänge musste Cheftrainer Stefan Bullacher in der Vorbereitung in die Mannschaft integrieren, zwei davon aus der eigenen Jugend. Grund genug, kurz vor Saisonstart in zwei Teilen einen Blick auf unsere Spieler zu richten.

Als einziger etatmäßiger Torwart steht derzeit Lennart Schulte unter Vertrag. Letztes Jahr noch die Nummer zwei hinter Ladislav Kovacin, erwies er sich als Nutznießer der vakanten anderen Torhüterposition und machte mit starken Leistungen in der Vorbereitung auf sich aufmerksam, obwohl er zwischenzeitlich durch eine Bänderverletzung zurückgeworfen wurde. Der 23-Jährige, der seit Dezember 2015 im Verein ist, zeichnet sich durch seine starken Reflexe und sein gutes Stellungsspiel bei Würfen von den Außenpositionen aus; auch sonst sagt ihm Trainer Stefan Bullacher ein großes Potenzial nach. Er geht davon aus, dass Schulte in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen wird.

Als zweiter Mann steht derzeit Sebastian Volk aus der eigenen Jugend bereit, der auch nach der anstehenden Verpflichtung eines zweiten etatmäßigen Schlussmanns offiziell die Rolle des dritten Torhüters ausfüllen wird. Der 18-Jährige ist in der A-Jugend der Jungbiber eine feste Stütze und sehr ehrgeizig. In der Vorbereitung stand er bei mehreren Partien zwischen den Pfosten und deutete sein Potenzial an.

Auf der linken Außenbahn wird der TV Hochdorf unverändert in die Saison gehen: Niklas Schwenzer und Benedikt Bayer bilden dort das Duo. Schwenzer, 24 Jahre alt und seit Januar 2013 im Verein, ist ein Spieler, wie ihn Bullacher am liebsten mag: im Angriff wie in der Abwehr variabel einsetzbar und ein absoluter Teamplayer. Nicht nur deshalb habe er »einen unschätzbaren Wert für die Mannschaft.«

In seine zweite Saison bei den Pfalzbibern geht Benedikt Bayer. »Ein unglaublich positiver Typ, der eine große Zukunft vor sich hat«, sagt Bullacher über den 19-Jährigen, der parallel zu seiner Spielertätigkeit ein Freiwilliges Soziales Jahr im Verein absolviert. Aber nicht nur abseits des Feldes hat Bayer seine Qualitäten: eine überragende Sprungkraft, ein schnelles Gegenstoßspiel und ein vielfältiges Arsenal an Wurfvariationen zeichnen ihn aus. Verbesserungsbedarf sieht Bullacher hingegen noch in seiner Abwehrarbeit.

Das etatmäßige Duo auf der linken Außenbahn wird mit einem Eigengewächs unterstützt. Jona Eschbach ist bereits seit 2009 im Verein und trainiert seit Ende der vergangenen Saison neben der zweiten Mannschaft auch im Drittliga-Team mit. »Er hat sich in der kurzen Zeit schon sehr gut entwickelt«, freut sich Bullacher. Die Belohnung: In der letzten Saison durfte der 19-Jährige, der in der zweiten Mannschaft vor allem im Rückraum eingesetzt wird, schon erste Erfahrungen im Spielbetrieb der 3. Liga Süd sammeln.

Auf der rechten Außenbahn werden die Zuschauer im Hochdorfer Sportzentrum ein neues Gesicht zu sehen bekommen: Marvin Gerdon, der in Hochdorf-Assenheim aufgewachsen ist, kommt vom Drittliga-Konkurrenten SG Kronau/Östringen II zurück in die Vorderpfalz. Gerdon ist schnell, beweglich, torgefährlich und spielintelligent — Eigenschaften, die dafür sorgen werden, dass der 21-Jährige nicht nur auf Rechtsaußen, sondern auch im rechten Rückraum zum Einsatz kommen wird. Er soll zum Führungsspieler reifen.

Unterstützung wird Gerdon auf Rechtsaußen von Emanuel Novo erhalten. Der 20-Jährige ist seit einem Jahr im Verein und auch als Trainer in der Jugendarbeit sehr engagiert, was nur einer der Gründe ist, warum ihn sein Trainer als »positiven Charakterkopf« bezeichnet. Dieser preist außerdem Novos deutliche Verbesserung im Torabschluss an, betont aber auch, dass sich der 1,81 Meter große Linkshänder noch vor allem in der Abwehr weiterentwickeln muss.

»So einen Spieler wünscht sich jeder Trainer«, sagt Bullacher über seinen Kapitän, Steffen Bühler. Dieser geht in seine nunmehr fünfte Saison in Hochdorf, seine vierte davon als Mannschaftsführer — wortwörtlich: »Steffen ist immer positiv drauf, geht in jedem Training, in jedem Spiel als Vorbild voran und gibt seine Erfahrungen an die jungen Spieler weiter.« Der Kreisläufer, der mit 32 Jahren der Senior im Team ist und auf eine lange Zeit in der ersten und zweiten Bundesliga zurückschauen kann, zählt auch weiterhin zu den besten Abwehrspielern der Liga.

Bühlers Partner am Kreis ist Nikola Sorda. Der 22-Jährige kam im Sommer 2016 von der TSG Friesenheim II und hat den Sprung vom Oberliga- zum Drittliga-Spieler gemeistert und sowohl im Angriff als auch in der Abwehr große Fortschritte erzielt. Bullacher schätzt an dem 105 Kilogramm schweren Kraftpaket vor allem, dass er trotz seiner jungen Jahre schon Führungsaufgaben übernimmt und auch von seinen Teamkameraden viel einfordert. »Ein echter Typ!«

(Von Tobias Faller, 23.08.2017)

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