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Hochdorf will gegen Pfullingen nachlegen

10. November 2015

Die Leichtigkeit ist zurück. Der Last-Second-Erfolg beim SV 64 Zweibrücken nach erneut großartiger Aufholjagd sorgte unter der Woche für gute Stimmung im Training und sowohl in der Mannschaft als auch unter den Fans für Vorfreude auf das anstehende Spiel am Samstagabend, 20 Uhr, gegen den VfL Pfullingen.

18:23 waren die Pfalzbiber in Zweibrücken bereits hinten; erwischten keinen guten Start in die zweite Halbzeit. Doch in ihrer unnachahmlicher Manier kämpfte sich die junge Truppe von Marco Sliwa zurück und entschied die Partie durch einen Treffer von Linksaußen Niklas Schwenzer sechs Sekunden vor dem Ende für sich. An der Moral mangelt es der Mannschaft keineswegs, war es ja nicht das erste große Comeback der Saison. Doch auch spielerisch passt immer mehr; die Mannschaft findet immer mehr zusammen. Auch an diesem Wochenende muss wieder einiges stimmen, um gegen den starken Aufsteiger VfL Pfullingen vor heimischer Kulisse punkten zu können. 

Die Gäste zeichnen sich vor allem durch ihre Ausgeglichenheit iim Kader aus; noch kein Spieler erzielte mehr als 38 Saisontore, jedoch gleich zehn 14 Treffer oder mehr. Quasi in jedem Spiel ist ein anderer Spieler Top-Torschütze der Mannschaft. Mit 11:9 Punkten kann man darüber hinaus ein positives Punktekonto aufweisen und rangiert zurzeit auf dem achten Tabellenplatz. Aus dem Team lassen sich jedoch vier Spieler besonders herausheben. Zum einen wäre da Torwart Simon Tölke, der die Partie gegen die SG Kronau/Östringen II am vergangenen Wochenende quasi im Alleingang entschied. Mit 38 Toren bislang bester Torschütze der Mannschaft ist Lukas List, der als Rechtshänder im rechten Rückraum aufläuft. Ein besonderer Fokus liegt auch auf Kreisläufer Nico Hiller, der selbst gefährlich ist, auch für seine Teamkollegen gute Wurfchancen erarbeitet und generell ein Aktivposten am Kreis ist, hatten die Hochdorfer doch gerade mit dem gegnerischen Kreisläufer in den vergangenen Spielen so ihre Probleme. Gerade im Zusammenspiel mit dem 1,96 Meter großen Rückraumspieler Micha Thiemann ist Hiller eine gefährliche Waffe im Offensivspiel der Gäste. Defensiv spielt der VfL zumeist eine recht offensive 6:0-Deckung mit Hiller und Thiemann im Mittelblock.

„Endlich konnten wir wieder beruhigt trainieren“, war aus dem Kreis der Mannschaft zu hören, die ihren Fokus unmittelbar nach dem Zweibrücken-Spiel auf die angehende Aufgabe legte und eine gute Trainingswoche absolviert. Doch - fast schon obligatorisch - gibt es schlechte Nachrichten in Sachen Verletzungen zu vermelden: Dominik Claus hat sich am Wochenende einen Knorpel im Knie gerissen und wird somit circa sechs Wochen ausfallen, Denny Purucker fällt weiterhin mit Schleudertrauma aus, Steffen Bühler braucht nach seiner schweren Gehirnerschütterung noch Zeit und hinter Alexander Falk steht ein Fragezeichen. Immerhin wird sich Pascal Kirchenbauer, der in Zweibrücken erst das zweite Mal für den TVH spielte und auf Anhieb zwei Treffer erzielte, wieder das grün-weiße Trikot überstreifen. 

(Von Tobias Faller, 10.11.2015)

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