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Hochdorf fährt als krasser Außenseiter zum Spitzenreiter

22. November 2014

tfh – 21.11.2014

Es geht zum Spitzenreiter! Der TV Hochdorf bestreitet am heutigen Samstag um 20 Uhr sein Auswärtsspiel beim Tabellenführer SG Nußloch. Dabei fahren die Pfalzbiber als krasser Außenseiter ins Badener Land. Hier die Gründe.

Grund Nummer eins: Die aktuelle Form der Grün-Weißen. Eine ähnlich gute Platzierung wie im Vorjahr war zu Saisonbeginn das Ziel der Mannschaft, aktuell stehen Steffen Bühler und Co. bei einer Bilanz von 11:9 Punkten auf einem nicht wirklich zufrieden stellenden achten Tabellenplatz. Zuletzt gab es zwei Niederlagen mit je einem Tor gegen die HSG Konstanz und die SG Köndrigen/Teningen. Beide Spiele hätten die Pfalzbiber für sich entscheiden können, jedoch fehlte es vor allem in der zweiten Halbzeit an Durchschlagskraft. Am vergangenen Wochenende gastierte dann der TSV Neuhausen/Filder im Sportzentrum. Beim Endstand von 32:32 konnte zumindest die kleine Niederlagenserie gestoppt werden, doch so wirklich freuen konnte sich keiner, zumal man die Gäste in der Vorbereitung noch mit 13 Toren schlagen konnte.

Grund Nummer zwei: Die aktuelle Verletztenmisere. Vor zwei Wochen, als es die Hochdorfer in den Breisgau zog, um gegen die SG Köndringen/Teningen anzutreten, meldeten sich immerhin Torwart Max Schneider und Kapitän Steffen Bühler wieder fit. Dennoch wird das Lazarett nicht kleiner – im Gegenteil! Christopher Klee wird weiterhin ausfallen, auch Benjamin Hundt muss noch pausieren; er setzte bereits die letzten beiden Begegnungen aus. Hinzu kommt, dass Dominic Seganfreddo bei der SG Pforzheim/Eutingen ist und Jim Rüther aufgrund einer Krankheit ebenfalls wohl nicht eingesetzt werden kann. Zu allem Überfluss wird wohl auch noch Jonas Kupijai, der mit zehn Toren gegen Neuhausen einen grandiosen Eindruck hinterließ und sich auch schon in den Vorwochen als sehr treffsicher erwies (), ausfallen. Demnach reisen die Hochdorfer mit neun Feldspielern nach Nußloch. Für die halblinke und die Mitteposition stehen nur Tim Beutler und Jan Claussen zur Verfügung. Der Pass von Trainer Benjamin Matschke liegt jedoch immer noch auf der Geschäftsstelle!

Grund Nummer drei: Die Euphorie des Gastgebers. Bei der SG Nußloch passt aktuell eigentlich alles. Mit 19:3 Punkten steht der Aufsteiger (!) auf Rang zwei der Tabelle, und das nur, weil die SG Leutershausen ein Spiel mehr absolviert hat als die Blau-Weißen. Die Spieler, die Trainer Admir Kalabic zur Verfügung stehen, gehören zur absoluten Elite der 3. Liga Süd. Mittelmann Frank Müller, der mit Matschke zusammen bei der TSG Friesenheim spielte, Top-Torjäger Pierre Freudl (Platz drei in der Torjäger-Liste hinter Rödelsees Bostjan Hribar und Herrenbergs Jona Schoch) und Kreisläufer Philipp Müller muss man aus diesem elitären Kreis noch einmal herausheben. Die Nußlocher sind in der Liga vor allem für ihre erste und zweite Welle gefürchtet, dazu packen sie in ihrer 6:0-Abwehr kräftig zu. Hinzu kommt außerdem noch, dass die Gastgeber zum ersten Mal in dieser Saison in ihrer eigentlichen Halle spielen werden: Die Olympiahalle in Nußloch ist wieder einsatzbereit und gegen die dezimierten Hochdorfer wollen die Badener natürlich einen „Einweihungssieg“ feiern.

Obwohl die Rollen klar verteilt sind, hoffen die Hochdorfer dennoch auf eine Überraschung. Die Olympiahalle wird voll sein, und auch die Mannschaft hofft auf eine große Unterstützung der Fans beim gerade einmal 35 Minuten entfernten Gegner. Deshalb: Nach Nußloch fahren, Eintrittskarte kaufen, Flagge zeigen! UNSERE FESTUNG STEHT, FEUER FREI!

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