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Haßloch gleicht Punktekonto aus

21. September 2015
HASSLOCH/ZWEIBRÜCKEN (thc/cm). Schönen Geburtstag, Admir Kalabic! Der neue Trainer der TSG Haßloch ist seit Samstag ein Jahr älter. Schwerarbeit galt es am Abend zu verrichten, seine Mannschaft brauchte eine Energieleistung gegen den SV Salamander Kornwestheim. Sie gewann nach 5:10-Rückstand mit 24:19 (10:11) und hat als Aufsteiger ihr Konto am vierten Spieltag der Dritten Handball-Liga Süd ausgeglichen.
Kalabic (47) begann mit einer „mannbezogenen 3:2:1-Abwehr“, die mal wie ein 4:2, dann wie ein nicht perfektes 3:3 aussah und dem offenbar darauf eingestellten Gegner Lücken bot, die dieser nutzte. Nach dem 3:6 wechselte der Trainer den Torhüter, nach dem 5:10 (20.) die Taktik. Der Aufholkampf begann. Mit der 6:0-Abwehr erkämpfte sich die TSG die Geschlossenheit, hinter der sich Torhüter Daniel Schlingmann steigerte, die ihr auch im Angriff (jetzt mit dem Rückraum Seelos - Christmann - Zimmermann) half. Vor dem 10:11 hielt Schlingmann zwei Siebenmeter. Vorne hatten meist die starken Außen Denis Gregori (zum 3:5, 4:6) und Florian Kern (1:1, 5:8, 9:10) Haßloch im Spiel gehalten. Nach der Pause wurde die TSG in der Breite dominant. Sebastian Bösing erzielte vom Kreis das 13:14 und 14:14 (38.), danach stellte Kalabic die Abwehr auf 5:1 gegen Kornwestheims Kevin Wolf um.

„Ich wollte den Gegner immer wieder vor neue Aufgaben stellen, die Defensive und ganz zum Schluss 5:1 war der Bringer“, analysierte der Trainer und stellte zur guten konditionellen Verfassung fest, dass sich die viele Schinderei im Sommer bezahlt macht: „Da hat es keinen Leistungsabfall gegeben.“ Seelos warf das vorentscheidende 20:16 (52.). 

Haßloch spielt danach bei der SG Nußloch – „für mich ein Heimspiel“ nach 13 Jahren bei der SG, sagte Kalabic. Hochdorf erwartet am Freitag die SG Kronau-Östringen II. Auch der TVH hat sein Konto ausgeglichen, nach 0:4-Fehlstart gewann er beim TSB Heilbronn-Horkheim mit 30:29 (16:16). Trainer Marco Sliwa versuchte schon in der fünften Minute Einfluss zu nehmen, gleich nach der Auszeit wurde es nicht besser. Nach dem 11:6 für Horkheim (16.) kamen die Hochdorfer: 14:14 durch Steffen Bühler mit Siebenmeter, 16:15-Führung durch den sechsmaligen Torschützen Dominic Claus (29.). 

Nach der Pause wechselte der Vorteil wieder (19:16 für Horkheim, 19:21 nach starken Paraden von TVH-Torhüter Sandro Sitter, 26:25, 27:29 durch Linksaußen Niklas Schwenzer, 57.). Im zweiten Versuch überwand Denny Purucker den gegnerischen Torhüter zum 28:30.

Der vierte Spieltag endete für die Handballer des SV 64 Zweibrücken erneut frustrierend. Denn eigentlich hatten die 64er gestern in der Schlussphase ihres Auswärtsspiels beim Aufsteiger HC Oppenweiler/Backnang noch die Chance zum Ausgleich, hätten 18 Sekunden vor Spielende das 32:32 erzielen können. Philipp Hammann war dieses Mal die tragische Figur der Zweibrücker, denn er zimmerte seinen Tempogegenstoß über das Tor von HC-OB-Keeper Stefan Merzbacher. Gegen die nun in offener Manndeckung verteidigenden 64er kamen die Gastgeber mit dem Schlusspfiff durch ihren Rechtsaußen Philipp Maurer zum umjubelten 33:31-Siegtreffer. „Wir haben einfach nicht gut verteidigt“, sagte SV-Trainer Stefan Bullacher.

(thc/cm, Die Rheinpfalz, 21.09.2015)

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