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Haßloch aus dem Häuschen

07. September 2015

Hassloch. Schnell, schneller, Haßloch gegen Hochdorf. Im ersten Heimspiel der Dritten Handball-Liga Süd hatte der Gast TV Hochdorf keine Chance beim Aufsteiger TSG Haßloch: Die TSG siegte verdient mit 34:24 (19:13) vor rund 1100 Zuschauern in der vollen, in der sehr lauten Pfalzhalle. „Haßloch hatte eine Torhüterleistung. Wir nicht“, stellte ein enttäuschter Hochdorfer Trainer Marco Sliwa nach dem Schlusspfiff weg.

Schon vor der Pause war TSG-Schlussmann Ilan Eigenmann gut in Form, parierte einige Würfe von Jan Claussen aus dem linken Rückraum. Aber nach der Halbzeit stand dann TSG-Neuzugang Daniel Schlingmann zwischen den Haßlocher Pfosten und entzauberte die gesamte Hochdorfer Mannschaft. 

„Weltklasse“, lobte Thomas Müller, Sportlicher Leiter der TSG, schon fünf Minuten vor Schluss Schlingmann begeistert. Mit Paraden gegen Rechtsaußen Alexander Falk, gegen den konternden Robin Unger oder beim Siebenmeter von Steffen Bühler brachte er die Hochdorfer Gäste zur Verzweiflung. „Das Torhüterduell haben klar wir gewonnen“, sagte Rückraumspieler Sebastian Schubert.

Thomas Müller hatte noch einen anderen Matchwinner ausgemacht: „Masica – Weltklasse.“ Der TSG-Rückraumspieler war mit sieben Toren nicht nur bester Haßlocher Werfer. Er hatte zudem auch oft ein Auge für Kreisläufer Sebastian Bösing, der gleich sechsmal traf. „Wir haben in der Abwehr keinen Zugriff gehabt“, klagte Sliwa. In der 39. Minute gelang den Gastgebern erstmals ein Zehn-Tore-Vorsprung. Den Konter leitete der überragende Schlingmann ein, sah den freien Linksaußen Florian Kern, der zum 27:17 traf.

Trainer Sliwa griff zu einer taktischen Maßnahme, stellte seine Hintermannschaft um, ließ Jan Claussen und Denny Perrucker weit vor dem Deckungsverbund den Haßlocher Rückraum stören. „Aber da war’s schon vorbei“, gestand Sliwa.

Schon fünf Minuten vor dem Abpfiff der Begegnung sangen die Haßlocher Fans „hi, ha, ho, Hochdorf ist k.o.“ Nicht nur am Ende, sondern schon zur Pause waren die Haßlocher Zuschauer aus dem Häuschen ob der klaren Führung ihrer Mannschaft. Sie spendeten bereits zum Pausengang Applaus.

(Von Sabine Dean, Die Rheinpfalz, 06.09.2015)

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