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Gegnerporträt: SG Nußloch

25. August 2017

Mannschaftsfoto



 

Aufstellung

Nr. Name Position Jahrgang
1 Marco Bitz TW 1995
12 Fabian Lieb TW 1992
4 Simon Kuch RL 1987
7 Sebastian Körner LA 1985
8 Lars Crocoll RR 1994
11 Philipp Müller KM 1985
19 Patrick Fehringer LA 1996
21 Jochen Geppert RM 1991
25 Julius Herbert RL 1996
27 Max Schmitt RA 1991
37 Christian Buse RA 1989
38 Kevin Bitz RL 1993
42 Lucas Gerdon RM 1994
52 Nicolas Herrmann RA 1994
72 David Ganshorn KM 1989
73 Gianluca Pauli LA 1993

Der Trainer

Christian Job ist seit 2015 bei der SG Nußloch im Traineramt. Er folgte auf Admir Kalabic, der sich damals nach mehr als einem Jahrzehnt bei der SGN erfolglos bei der TSG Haßloch versuchte. Job ist auch in Hochdorf kein Unbekannter: Immer noch in der Gemeinde wohnhaft, spielte der einstige Top-Mittelmann in den Nuller-Jahren lange für die Biber und führte sie sogar als Kapitän auf das Feld.
 

Gegnerporträt


Alle jagen die SG Nußloch. Mit dem Aufstieg des SV Salamander Kornwestheim, des TSV Neuhausen/Filder und dem TuS 04 Dansenberg, dem Hinzukommen des Zweitliga-Absteigers TV 1893 Neuhausen und dem Aderlass mancher Top-Teams ist sowieso schon breit aufgestellte 3. Liga Süd zwar nochmal ein bisschen ausgeglichener geworden, doch ein Team gilt es zu schlagen: den amtierenden Meister, die SG Nußloch.

Der Verein kommt aus einer 10000-Einwohner-Gemeinde, zehn Kilometer südlich von Heidelberg. Rund 1500 Mitglieder zählt der Gesamtverein; sechs verschiedene Sportarten werden angeboten. Das Prunkstück der SGN ist aber ohne Wenn und Aber die Handball-Abteilung, und das nicht erst seit ihrem Aufstieg in die Dritte Liga. Dass dieser erst drei Jahre zurückliegt, könnte man auf den ersten Blick kaum meinen. Von Anfang an erzielte die Truppe starke Ergebnisse, wurde in ihrer Debütsaison Vize-Meister, dann Vierter, ehe sie sich zum Abschluss der Saison 2016/2017 die Krone aufsetzten.

Die Entscheidung, auf den Aufstieg zu verzichten und somit wieder in der 3. Liga Süd anzutreten, traf nicht überall auf Verständnis. Geschäftsführer Holger Schwab sagte: »Wir wollen einen Aufstieg nur realiseren, wenn er auch nachhaltig wäre. Wir wollen nicht hoch, um wieder abzusteigen. Wenn wir irgendwann in die 2. Liga gehen, dann um dort zu bleiben.« Man kann vieles in diese Aussage hineininterpretieren und letztlich von der Entscheidung halten, was man will, doch es zeigt zweifelsfrei auf, wie schwer der Schritt für Nicht-Profi-Vereine in die eingleisige zweite Liga ist.

Denn die SG Nußloch nagt, zumindest für Drittliga-Verhältnisse, nicht am Hungertuch und wird auch in dieser Saison wieder zu den Mannschaften mit dem höchsten Etat gehören. Das spiegelt sich auch in der Mannschaft wider. Hochdorfs Trainer Stefan Bullacher nannte die Truppe von Cheftrainer Christan Job, der jahrelang als Spieler für den TV Hochdorf aktiv war und ihn auch als Kapitän aufs Feld führte, vergangene Saison »die beste Mannschaft der Liga«. Jede Position ist doppelt besetzt — und auch doppelt gut besetzt. Der Abgang von Rückraumakteur Pierre Freudl, der zum Liga-Konkurrenten TSB Heilbronn-Horkheim wechselte, schmerzt zwar, doch vor allem im Rückraum kann Job weiterhin eine auf diesem Level nur schwer zu findende Qualität aufbieten: Jochen Geppert, Simon Kuch und Kevin Bitz sind absolute Top-Leute; dazu verstärkte sich die SGN mit Julius Herbert (ASV Hamm/Westfalen II) und Lucas Gerdon (HSG Worms), dem großen Bruder von TVH-Linkshänder Marvin Gerdon. Ebenfalls neu ist Rechtsaußen Nicolas Herrmann (SG Kronau/Östringen II), der lange verletzte Mittelmann Stefan Jochim hat den Verein hingegen verlassen.

Wo soll die Reise für die SG Nußloch also hingehen? Am besten wieder nach ganz vorne. Die Zielsetzung ist etwas moderat formuliert: »Wir wollen uns in der Spitzengruppe festsetzen«, schreibt der Trainer in seiner Saisonvorschau. Doch wer einmal die Meisterschaft gewonnen hat, der gibt sich daraufhin nur selten mit weniger zufrieden. Doch nun sind die Blau-Weißen erst einmal die Gejagten.

(Von Tobias Faller, 25.08.2017)

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