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Gegen Neuhausen sollen Punkte her

15. März 2018



Nächstes Heimspiel, nächstes Kellerduell: Dem TV Hochdorf bleibt in der aktuellen Situation keine Zeit zum Verschnaufen. Genau eine Woche nach dem Derby gegen den TuS 04 Dansenberg gastiert mit dem TV 1893 Neuhausen nun ein weiterer Konkurrent um den Klassenerhalt im Sportzentrum. Anpfiff ist am Samstagabend um 18 Uhr.

Den aktuellen Tabellenstand des kommenden Gegners hatte vor der Saison wohl niemand so kommen sehen: Als Zweitliga-Absteiger hatten viele dem TVN eine gute Rolle, vielleicht sogar den direkten Wiederaufstieg zugetraut. Einige Spieler aus dem letztjährigen Zweitliga-Kader wie der spielstarke Mittelmann Jan Reusch oder der torgefährliche Halblinke Tim Keupp sind geblieben, mit Spielern wie Torwart Simon Tölke, Rückraumspieler Lukas Fischer sowie den beiden Legionären Mario Lourenco und Quentin Abadie hatte sich das Team zusätzlich gut verstärkt. Doch es kam anders.

Als Konsequenz einer mäßigen Hinrunde musste der ebenfalls neu verpflichtete Trainer Anel Mahmutefendic im Winter seinen Hut nehmen. Sein Nachfolger Sinisa Mitranic war nach wenigen Wochen ebenfalls schon wieder Geschichte. Seitdem hat der zurzeit verletzte Mittelmann Ferdinand Michalik, der ebenfalls auf Zweitliga-Erfahrung zurückschauen kann, das Zepter in der Hand.

Doch bei all der Kritik, die nicht erst zuletzt nach der jüngsten 23:40-Niederlage in Kornwestheim von den lokalen Medien auf den TVN einprasselte, darf man nicht vergessen, dass dort gute Handballer über den Platz laufen. Neben den bereits oben genannten Spielern ist hier vor allem das hervorragende Zusammspiel mit den beiden Kreisläufern Daniel Reusch und Michel Stotz zu nennen, die den Pfalzbibern bereits im Hinspiel große Probleme bereiteten. Sie sind nicht nur selbst torgefährlich, sondern holen auch viele Siebenmeter für ihre Farben heraus.

Für den TV Hochdorf bleibt die Marschroute auch beim Spiel gegen Neuhausen die gleiche: »Wir müssen uns reinhängen«, fordert Trainer Steffen Christmann. »Wir treffen auf einen Gegner, der mit uns unten drin steht. Da wird sich nichts geschenkt und wir können uns auf ein spannendes Spiel freuen.« Gut für ihn: Alle Spieler sind an Bord.

(Von Tobias Faller, 15.03.2018)

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