Facebook

Formkurve zeigt nach oben

03. Oktober 2015
HOCHDORF-ASSENHEIM.  Nach dem verpatzten Saisonauftakt mit zwei Niederlagen ist Handball-Drittligist TV Hochdorf wieder in der Erfolgsspur. In den vergangenen drei Partien gab es keine Niederlage. Mit 5:1 Punkten aus diesen Spielen ist ein Aufwärtstrend erkennbar. Diese positive Phase will die Mannschaft um Trainer Marco Sliwa gegen die HBW Balingen-Weilstetten II (Samstag, 19 Uhr, TVH-Sportzentrum) fortsetzen.
Marco Sliwa, der Trainernovize, ist nicht zu beneiden. Neben den Ausfällen von Nick Beutler, Maximilian Bender und Niklas Schneider muss der 32 Jahre alte Polizeibeamte in der Partie gegen Balingen wahrscheinlich nicht nur auf Kapitän Steffen Bühler (Achillessehne lädiert), sondern noch auf Zugang Denny Purucker (Fußverletzung) verzichten. Das Verletzungspech bleibt dem TVH also treu. Sliwa verliert nicht viele Worte, auch wenn ihn die Ausfälle sorgen. „Der Verzicht auf Denny tut uns weh, denn er war in den vergangenen beiden Spielen im Angriffsspiel eine Bereicherung. Das hat uns gut getan“, sagt Sliwa. Sein Hauptaugenmerk legt der Coach aber auf die Defensive. 36 Gegentore gegen den Nachwuchs der Rhein-Neckar Löwen waren ihm zu viel. Dazu kam, dass Hochdorf über weite Strecken im Hintertreffen lag und erst in den letzten 15 Minuten dem Ausgleich nahekam. Das hat auch Denny Purucker registriert. „36 Gegentreffer sind happig. Bis zur Pause hatten wir schon 20 bekommen. In den ersten beiden Spielen haben wir mit einer Drei-Zwei-Eins-Deckung angefangen, dort aber Probleme gehabt, die wir in der Vorbereitung nicht hatten“, blickt der Student zurück. „Wenn wir wüssten, wie wir das abstellen können, würden wir es tun. Wenn wir schnell ein paar Tore bekommen, geht der Kopf runter und man macht in der Abwehr vielleicht einen Schritt weniger“, verdeutlicht der Spielmacher. In der vergangenen Saison war er beim TV Groß-Umstadt in der Dritten Liga Ost am Ball. 

Die Sechs-Null-Deckung war lange das Herzstück der Grün-Weißen. Ganz auf diese Variante umstellen möchte Sliwa aber nicht. „Wir wollen variabel bleiben und auch mal den Gegner überraschen“, erklärt der Coach und sieht seine Mannschaft in einem Lernprozess. Mit dieser Abwehrvariante überraschte Hochdorf gegen Nußloch und Heilbronn. 

„Defensiv arbeiten wir gut, aber dann machen wir einen Fehler oder kommen einen Schritt zu spät. Wir müssen mehr füreinander kämpfen“, fordert Purucker. Er ist unglücklich, dass er in den kommenden beiden Partien fehlt. Der Siegtreffer in Heilbronn hat ihm enormes Selbstvertrauen gegeben. Sein Formanstieg war zu erkennen.

„Jetzt müssen eben andere die Rolle einnehmen“, sagt Sliwa. Das Ziel müsse sein, eine kompakte Abwehr auf das Parkett zu bringen. Nur so könne der TVH den Gegner in eine ungünstige Wurfsituation bringen, ist der Trainer überzeugt.

(wij, Die Rheinpfalz, 02.10.2015)

Athlet Stiftung AXA Deller Mühlen Erima Gey Personal Görtz Bäcker Nigro Privatbrauerei Eichbaum GmbH & Co. KG sat-europe VR Bank
Aktuelles