Facebook

Alles andere als eine Kaffeefahrt – Hochdorf muss ins weitentfernte FFB

04. Dezember 2014
Vzd – 04.12.2014 Am kommenden Samstag wird der Rhythmus vor dem Spiel für die Spieler des TV Hochdorf sicherlich ein anderer sein, als vor Heimspielen im Biberbau. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Matschke muss, bei hoffentlich stabiler Wetterlage, nach Bayern, genauer gesagt zum TuS Fürstenfeldbruck. Apropos Wetterlage: Die sollte sich bei den „Pfalzbibern“ nach zuletzt zwei Siegen in Folge etwas gebessert haben, zweifelten doch viele im Umfeld des Vereins, ob die hohen Saisonziele (1.-3. Tabellenplatz) erreicht werden können. Die Mannschaft hat sich in ihrer Leistung stabilisiert, zeigte gegen Nußloch und gegen die Bundesligareserve des HBW Balingen-Weilstetten verloren geglaubte Attribute. Kampf, Siegeswille und Emotionen machten den Unterschied zu den vorherigen Leistungen und werden auch in Fürstenfeldbruck den Ausschlag geben. Die Mannschaft um Kapitän Steffen Bühler trifft am Nikolaustag auf die Heimmannschaft der Stunde. Alle neun Saisonpunkte konnten vom Tabellendreizehnten in der Wittelsbacher-Halle erkämpft werden. Besonders wichtig waren die Siege gegen Mannschaften, die auch noch am Ende der Saison gegen den Abstieg spielen werden, wie gegen Neuhausen (35:30) oder Balingen (40:33). Spiele die man für den Klassenerhalt gewinnen sollte. Aber auch schon der eine oder andere Hochkaräter musste sich gegen die Vorort-Münchner lange mit allem zur Wehr setzen, was zur Verfügung stand. So schaffte es die SG Leutershausen erst in den Schlusssekunden den Sack zuzumachen und auch Herrenberg musste lange um zwei Punkte bei den Bayern zittern. Im Stile einer wahren Kämpfermannschaft stemmen sich die „Panther“ mit einer offenen, aggressiven 3:2:1 Abwehr gegen jede Angriffswelle des Gegners und belohnen die meist ausverkaufte Wittelsbacher-Halle mit effektivem Tempohandball. Dabei machen sich die Spieler um Trainer Martin Wild auch den Vorteil zu Nutze, keine 3-4 stündige Anfahrt zum Spiel zu haben und halten das Tempo über 60 Minuten hoch. Erfolgreichste Werfer bei der TuS sind Markus Hoffmann (63/30 Tore), Andreas Knorr (55) und Johannes Stumpf (55). Die Wege dieser drei Spieler einzugrenzen sollte das Ziel sein, sowie sich nicht auf das „Katz und Maus“-Spiel der Fürstenfeldbrucker einzulassen. Hochdorf muss mit weiterhin dezimiertem Kader (Klee, Kupijai, Hundt) seine Kräfte gut einteilen und über 60 Minuten den Fokus auf die Abwehr legen. Mit stetig besseren Torhüterleistungen sollten auch hier die wichtigen Stützen im Hochdorfer Deckungsverbund wieder an Traglast gewinnen. Als Hochdorf vor vier Jahren das letzte Mal auf die Vorwort-Münchner traf setzte es zwei bittere Niederlagen gegen aufopferungsvoll kämpfende Freistaatler. So manch ein Hochdorfer kann sich daran vielleicht noch erinnern. Endlich die Möglichkeit diese Falte in der TVH Historie auszubügeln! Seid mit dabei und feuert unsere Jungs beim nächsten schweren Auswärtsspiel an! Unsere Festung steht – Feuer frei!
Athlet Stiftung AXA Deller Mühlen Erima Gey Personal Görtz Bäcker Nigro Privatbrauerei Eichbaum GmbH & Co. KG sat-europe VR Bank
Aktuelles