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"Wollen nun unser wahres Gesicht zeigen"

16. September 2015

Christopher Klee ist nach einjähriger Verletzungspause wieder zurück. Kurz nach der Partie gegen die SG Nußloch hat er sich Zeit genommen, um über jenes Spiel, kommende Aufgaben und seinen immer noch nicht ganz abgeschlossenen Heilungsprozess zu sprechen.

31:20 gegen die SG Nußloch, der Abpfiff ist jetzt noch keine fünf Minuten her. Kannst du kurz erläutern, wie groß die Last ist, die mit diesem Sieg von euch abfällt?

„Das ist eine massive Last, die da von uns abfällt. Jeder Spieler war nach den ersten beiden Spielen etwas verunsichert. Was in Haßloch passiert ist, ist für mich immer noch unerklärbar. Wir haben unter der Woche versucht, uns auf unsere Tugenden zu berufen, die uns letzte Saison stark gemacht haben. Der Trainer hat unter der Woche viel mit uns gesprochen und uns Mut gemacht. Besonders wichtig war es, dass wir selbst an uns glauben.“

Habt ihr auch daran geglaubt, dass ihr Nußloch mit elf Toren DIfferenz nach Hause schickt?

„Das natürlich nicht! Wir wollten ein gutes Spiel abliefern, mit einer guten Körpersprache an die Sache herangehen und all das zeigen, was wir in den ersten beiden Saisonspielen vermissen ließen. Wir wollten Vollgas geben und auch den Zuschauern etwas zurückgeben, denn sie haben uns in den ersten beiden Partien grandios unterstützt, aber wir konnten es nicht zurückgeben.“

Die nächsten Aufgaben haben es auch in sich: Nächste Woche geht es nach Horkheim, dann kommen die Reserve-Mannschaften aus Kronau und Balingen ins Sportzentrum. Nach so einem Sieg geht man doch aber mit einer ganz anderen Einstellung in die kommende Trainingswoche, oder?

„Auf jeden Fall. Es ist keine Frage des Könnens. Ich hoffe, dass der Knoten nach diesem Spiel geplatzt ist. Denn sind wir schwer zu schlagen, denn dann ist es egal, wo wir hinfahren und egal, wer kommt.“

Und woran hat es dann gelegen, dass es gegen Köndringen/Teningen und Haßloch nicht gereicht hat?

„Manchmal gibt es Dinge im Sport, die sich nicht erklären lassen. Ich denke, dass diese beiden Spiele dazugehören, aber ich denke auch, dass diese beiden Spiele Ausnahmen bleiben und wir ab sofort unser wahres Gesicht zeigen werden.“

Über die Spiele haben wir nun lange genug gesprochen, nun lass uns zum Abschluss über deinen Heilungsprozess sprechen. Zurzeit spielst du nur in der Abwehr. Wann sehen wir dich auch mal wieder im Angriff für ein paar einfache Tore?

„Ich hoffe, dass es relativ schnell gehen wird; aktuell ist das eben eine reine Vorsichtsmaßnahme. Ich würde sagen, dass ich in circa zwei bis drei Wochen dann auch wieder im Angriff eingesetzt werden kann.“

Interview: Tobias Faller

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