Facebook

"Mein Coach empfahl mir Wechsel"

09. Mai 2015

Ludwigshafen. Der Wechsel von Jonas Kupijai zum Handball-Bundesligisten TSG Ludwigshafen-Friesenheim war im Februar kurzfristig geplatzt. Nun hat es geklappt. Der 26 Jahre alte linke Rückraumspieler kommt zunächst für eine Saison vom Kooperationspartner TV Hochdorf. Kupijai studiert derzeit in Mannheim und spielte zuvor bei der TSG Münster, der TSG Haßloch und dem TVH. Wir sprachen mit Kupijai über seine Erwartungen und Enttäuschungen.

Herr Kupijai, sind Sie nun erleichtert, dass der Wechsel zur TSG Friesenheim geklappt hat?

Ja sicher. Es hatte sich ja schon im Februar angedeutet, aber wenn es dann doch endgültig ist, dann ist es noch einmal etwas anderes.

Sind Sie noch enttäuscht, dass der Transfer im Februar in letzter Sekunde doch noch geplatzt war? Sie hätten immerhin definitiv eine Rückrunde Bundesliga gespielt und gegen Topteams wie Flensburg, Kiel, Mannheim. Nun ist es ungewiss, in welcher Liga Friesenheim kommende Runde spielen wird.

Mittlerweile habe ich das Ganze abgehakt. Ich freue mich vielmehr auf die TSG. Es ist ja noch alles offen im Kampf um den Ligaverbleib und somit offen, in welcher Klasse die TSG spielt. Ich freue mich aber auch sehr auf die zweite Bundesliga.

Was versprechen Sie sich vom Wechsel nach Friesenheim?

Für mich ist es auf alle Fälle eine neue sportliche Herausforderung. Ich spiele eine oder zwei Ligen höher. Ich werde mich voll reinhängen und auf die neue Aufgabe konzentrieren. Dann werden wir sehen, wie und ob es funktioniert.

Welche Rolle haben die beiden Trainer Thomas König (Friesenheim) und Benny Matschke (Hochdorf) gespielt?

Eine entscheidende Rolle. Benny hat mir den Wechsel empfohlen und mir keine Steine in den Weg gelegt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Ich hatte viele sehr schöne Jahre beim TV Hochdorf. Von Vorteil ist auch, dass sich Thomas König und Benny Matschke sehr gut kennen und toll miteinander kooperieren.

Wo sehen Sie Ihre Position bei der TSG, im linken Rückraum oder im Zentrum?

In der Abwehr im Zentrum oder auf der Halbposition. Im Angriff sehe ich mich im linken Rückraum.

(Interview: Marek Nepomucky, Die Rheinpfalz, 09.05.2015)

Athlet Stiftung AXA Deller Mühlen Erima Gey Personal Görtz Bäcker Nigro Privatbrauerei Eichbaum GmbH & Co. KG sat-europe VR Bank
Aktuelles