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"Eine schwierige Entscheidung"

16. Mai 2015

Jonas Kupijai verlässt den TV Hochdorf nach vier Jahren und schließt sich der TSG Ludwigshafen-Friesenheim an. In einem letzten Interview als Hochdorfer spricht er über seine Erinnerungen an die Zeit bei den Pfalzbibern, die vergangene Saison, seinen Trainer Benjamin Matschke und vieles mehr.


Nach vier Jahren geht deine Zeit in Hochdorf zu Ende. Was bleibt dir besonders in Erinnerung?

„Da gibt es eine ganze Menge. Wir hatten immer ein super, menschlich überragendes Team und tolle Trainer. Besonders bleibt mir jedoch das letzte Saisonspiel 2012/2013 in Kronau in der Erinnerung, als wir mit der Schlusssirene den Klassenerhalt klar gemacht haben.“

Es war aufgrund der zahlreichen Verletzungen eine schwierige Saison für euch. Trotzdem habt ihr das Beste daraus gemacht, oder?

„Absolut! Das würde ich genauso unterschreiben. Es war keine leichte Saison, aber wir haben immer das umgesetzt, was der Trainer von uns gefordert hat. Mit dem Ergebnis, beziehungsweise unserer Punkteausbeute, können wir durchaus zufrieden sein.“

Was hat den TVH 2014/2015 ausgezeichnet?

„Abgesehen vom Verletzungspech, das uns treu geblieben ist, war es die Tatsache, dass wir in jedes Spiel mit einer herausragenden Einstellung hineingegangen sind und versucht haben, unseren Plan umzusetzen. Unsere Abwehrarbeit war in dieser Saison klasse und unsere Torhüter dahinter haben auch eine sehr gute Saison gespielt. Das hat uns ausgezeichnet und hat auch den Grundstein für viele erfolgreiche Spiele gelegt.“

Bist du jetzt auch ein wenig traurig, nicht mehr Teil der Mannschaft und der Entwicklung hier zu sein?

„Ja, klar! Es war nicht leicht, die Entscheidung zu treffen, gerade, weil es hier so gut lief. Am Ende hat der Reiz, Bundesliga oder zweite Liga zu spielen, den Ausschlag gegeben. Leicht ist es mir aber wirklich nicht gefallen …“

Dein Trainer Benjamin Matschke sagt über dich: „Jonas Kupijai hat sich gut entwickelt, ist vor allem spielintelligenter geworden. Letztes Jahr hat er den Kreisläufer noch gar nicht gesehen.“ Stimmst du dem so zu?

„Wenn der Trainer das so sagt. (lacht) Gerade in der Rückrunde hat das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreisläufer immer besser funktioniert, wir haben uns immer besser eingespielt.“

Welchen Anteil hatten Matschke und Carsten Hoffmann denn an dieser Entwicklung?

„Einen sehr großen! Inwieweit, ist immer schwer zu sagen. Matschke und Hoffmann haben wirklich jeden Spieler hier weitergebracht, es hat auch immer Spaß gemacht, mit ihnen zu arbeiten. Kurz und knapp: Sie leisten hier eine tolle Arbeit!“

Was sind denn jetzt deine Ziele mit der TSG Friesenheim?

„Das ist derzeit noch schwer zu sagen, weil eben noch nicht feststeht, in welcher Liga Friesenheim nächstes Jahr unterwegs ist, aber ich werde mich von Anfang an rein hängen und versuchen, mich schnellstmöglich zu integrieren und der Mannschaft zu Siegen verhelfen.“

Interview: Tobias Faller

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