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"Dürfen nie zufrieden sein"

07. Oktober 2015

Jan Claussen spricht über den Sieg gegen HBW Balingen/Weilstetten II, die anstehende Aufgabe in Großsachsen und wie nah die Mannschaft schon an ihrem vorgenommenen Spielstil dran ist.

Nach 60 Minuten steht ein 34:28-Erfolg gegen HBW Balingen/Weilstetten II zu Buche; im Rückspiel der vergangenen Saison seid ihr beim 27:32 in Balingen ganz schön unter die Räder gekommen. Habt ihr euch im Vorfeld der Partie auch mit den Fehlern aus dieser Begegnung beschäftigt?

„Nein, davon haben wir uns nichts angeschaut. Wir konzentrieren uns ganz auf diese Saison, haben uns unsere Fehler - vor allem in der Abwehr - aus dem Spiel gegen die SG Kronau/Östringen II angeschaut. Phasenweise ist uns das gut gelungen, in der ersten Halbzeit haben wir nur elf Gegentore bekommen. Dass es dann am Ende 28 sind, ist natürlich ein bisschen ärgerlich. Wir müssen uns vor allem in der Defensive noch weiter verbessern, um an die 25 Gegentore heran zu kommen.“

Was war ausschlaggebend für den Sieg?

„Zum einen kann man mit unserer Angriffsleistung - vor allem im zweiten Durchgang - sehr zufrieden sein. In der ersten Halbzeit war das Spiel noch ausgeglichen, da haben wir uns schwer getan, weil wir viele Freie verworfen haben. Wir sind mit einem sehr guten Tempo aus der Kabine gekommen und konnten uns direkt absetzen. Das war ganz eindeutig der Schlüssel zum Sieg.“

Gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit habt ihr ein wahres Offensiv-Feuerwerk abgebrannt. Wie nah seid ihr nach nunmehr sechs Spieltagen an dem Spielstil dran, den ihr euch in der Vorbereitung vorgenommen habt, umzusetzen?

„In dieser Hinsicht machen wir auf jeden Fall Fortschritte. Die ersten beiden Spiele waren sowohl für uns als Mannschaft als auch für die Zuschauer ein Dämpfer, aber danach haben wir uns gefangen und phasenweise guten Handball gespielt. Möglicherweise gibt uns das nun zum ersten Mal in dieser Saison positive Punktekonto einen weiteren Aufschwung, denn nun erwartet uns in Großsachsen ein Gegner, mit dem wir in der Vergangenheit so unsere Probleme hatten. Aber auch da ist natürlich die Zielsetzung, die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.“

Ist der Knoten jetzt geplatzt?

„Wenn ich jetzt sage, der Knoten ist geplatzt, und wir spielen in Großsachsen so wie gegen Teningen oder Haßloch, dann kommt das nicht so gut. Ich denke allerdings, dass wir als Mannschaft mehr an uns glauben und auf einem guten Weg sind. Wir dürfen nicht zufrieden sein, immer weiter arbeiten, und dann kommen die Ergebnisse von selbst.“

Interview: Tobias Faller

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