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„The last men standing“ oder „Das letzte Aufgebot“ – TV Hochdorf startet mit einer Hand voll Spielern gegen Horkheim in die Rückrunde

08. Januar 2015
Vzd, 06.01.2015 19:11 Punkte, dritter Tabellenplatz, Tuchfühlung zum Spitzenduo und eine steile Bergauf-Kurve. Das Jahr 2014 hätte für die Pfalzbiber kaum besser zu Ende gehen können, wäre da nicht der Verletzungsfluch, der anscheinend seit dieser Saison auf dem Kader der Vorderpfälzer liegt. Fast der gesamte Kader war schon im Krankenstand und wurde vom Physioteam Möller und Hillebrand wieder einsatzfähig geknetet. Die aktuelle Situation lässt da wenig Mut zur Hoffnung, schlimmer kann es kaum noch kommen. Vom 17 Mann starken Kader müssen sich für das Wochenende gleich mehrere Spieler verletzungsbedingt abmelden. Neben dem Langzeitverletzten Christopher Klee (Patellasehnen-OP), kamen in der Wintervorbereitung noch drei weitere Spieler dazu, die der hohen Spielbelastung in den letzten Wochen jetzt Tribut zollen. Tim Beutler (Muskelfaserriss), Benny Hundt (Sehenriss im Zeh) und Jan Claussen (Schambeinentzündung) werden am Samstag gegen den TBS Horkheim eher hinter, statt auf der Spielerbank Platz nehmen. Gepaart mit den bereits bestehenden Verletzten Kupijai (Muskelfaserriss), Seganfreddo (Knieprobleme) wird der Kader für das Spiel gegen Horkheim doch eher übersichtlich. „Die aktuelle Situation hat uns einen Strich durch die Trainingsplanung zwischen den Jahren gemacht.“, analysiert Matschke die letzten Einheiten zwischen den Feiertagen. Anstatt auf neue Spielkonzepte eingehen zu können wurde eher im kleingruppentaktischen Bereich gearbeitet. Dinge, mit denen sich Gäste Trainer Jochen Zürn wohl weniger beschäftigen muss. Aus dem Horkheimer Kader sind bislang keine Verletzungen bekannt und somit kommt es am Samstag um 19:30 Uhr beim vermeintlichen Topspiel zum ungleichen Kräftemessen zwischen dem Tabellendritten und Tabellenfünften aus Württemberg. Die letzten drei Aufeinandertreffen wurden allesamt von den Pfalzbibern gewonnen und gerade deshalb werden die Horkheimer hochmotiviert die Reise in die Pfalz antreten. Dreh- und Angelpunkt der „Hunters“ ist Felix Knoll. Der wendige Mittelmann ist an nahezu jedem Tor der Horkheimer direkt oder indirekt beteiligt und weiß auch gekonnt seine Rückraumspieler in Szene zu setzen. Allerdings findet man den besten Horkheim nicht im Angriff sondern zwischen den Pfosten. Mit Daniel Rebmann haben sich die Horkheimer mit einem der besten Torhüter der 3. Liga verstärkt und der stellte seine sein Können bereits mehrfach unter Beweis. Eine Herkulesaufgabe für die Hochdorfer, die ohne Druck ins Spiel gehen können, da durch die aktuelle Lazarettsituation die Favoritenrolle sicher den Horkheimern zukommt. „Wir mussten in der Vergangenheit öfter Situationen, wie diese bewältigen.“, gibt sich Stefan Job kämpferisch und Lanninger ergänzt: „Die Zuschauer werden am Samstag ein Faktor sein und müssen uns 60 Minuten lang lautstark unterstützen!“ Seid dabei, wenn es im neuen Jahr endlich wieder heißt: UNSERE FESTUNG STEHT – FEUER FREI!
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