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„Pfalzbiber“ wollen gegen Neuhausen/Filder endlich wieder punkten

13. November 2014

(vzd, 13.11.2014) „Nach vorne schauen!“; „den Kopf nicht hängen lassen!“; „auf alte Stärken besinnen!“; „sich nicht unterkriegen lassen!“ uvm. Die Liste mit passenden Floskeln, die beim TV Hochdorf in diesen Tagen durch den Kabinengang schwirren könnten ist lang. Welche Worte die Trainer Benny Matschke und Carsten Hoffmann letztlich gefunden haben und wie diese beim Team angekommen sind, wird man wohl erst nach dem Spiel feststellen können. Fakt ist der TV Hochdorf steht unter Druck und am Samstag gegen die „MadDogs“ aus Neuhausen/Filder wieder zurück auf die Erfolgsspur finden muss, um den hohen Zielen, die man sich vor Saisonstart setzte, gerecht zu werden. Aber um den Fehlern, die in den Spielen gegen Konstanz und Köndringen/Teningen zu Niederlagen führten, den Garaus zu machen, müssen diese erst gefunden werden. Im Stile eines nordrheinwestfälischen Fußballbundesligavereins in den Farben blau-weiß, lag der Fokus bei unseren Grünhemden auf dem Aspekt „Fitness, Fitness, Fitness“. Der Grund dafür ist schnell gefunden, auch für den Breitensportler oder Hobby-Handballexperten: Die Pfalzbiber waren gegen die Bodensee-Truppe in der ersten Hälfte 15 Mal erfolgreich, gegen Köndringen/Teningen netzten unsere Jungs sogar 16 Mal im gegnerischen Tor ein. Entscheidend ist allerdings die Anzahl der Tor, die in der zweiten Halbzeit fielen. Im Heimspiel gegen die HSG Konstanz waren es bis zur 28. Minute der zweiten Halbzeit (58. Spielminute) nur sechs einsame Törchen. Die beiden letzten fielen nachdem die Partie bereits entscheiden war in der letzten Spielminute. Gegen Köndringen/Teningen waren es in der zweiten Halbzeit ebenfalls nur 10 Tore, die auf der Haben-Seite verzeichnet werden konnten. Es mangelt also an der nötigen Fitness und Kondition, die man in dieser Spielklasse benötigt um bestehen zu können. Unterm Strich, zwei bittere Niederlagen, die zum momentan achten Tabellenplatz führten. Sicherlich eine Situation, mit der zu diesem Zeitpunkt der Saison niemand gerechnet hätte. Natürlich muss man fairer Weise dazu sagen, dass der TVH durch Verletzungspech und krankheitsbedingten Ausfällen stark dezimiert im Training und in den Spielen agieren musste. Trotzdem muss der Maßstab besonders nach der vergangenen Spielzeit anders gelegt werden. Durch Kraft- und Konditionstraining will das Trainerteam Matschke/Hoffmann jetzt alles daran setzen das Team wieder in die richtige Richtung zu lenken. Der erste Prüfstein bei dieser Mission stammt aus dem Schwabenland. Der Aufsteiger aus Neuhausen/Filder kommt als Tabellenvorletzter ins Sportzentrum, nur der TSV Friedberg war weniger erfolgreich. Hochdorf ist also auch nach den letzten beiden Niederlagen Favorit. Der TSV Neuhausen/Filder interpretiert die 3:2:1-Abwehrformation sehr offensiv und versucht somit die gegnerischen Angriffsreihen weit vom eigenen Gehäuse fern zu halten. Dieses Vorhaben gelang in der laufenden Saison bis jetzt 272 Mal nicht. Trotzdem stellen die „MadDogs“ die achtbeste Abwehrreihe der Liga, sogar die Keeper von Liga Primus Nussloch (280) mussten öfter hinter sich greifen. Aber entscheidend wird der Blick auf die Angriffsreihe sein, schließlich gewinnt der Angriff Spiele und Abwehrreihen „nur“ Meisterschaften, aber mit dem Meistertitel werden beide Mannschaften in dieser Spielzeit wohl wahrlich nichts mehr zu tun haben. Was sehr schade ist, weil doch gerade der TV Hochdorf mit nur 234 Gegentoren die beste Abwehr der Liga stellt. Im Angriff ist der TSV Neuhausen/Filder besonders über den Rückraum erfolgreich. Die drei treffgenausten Schützen besetzten von halblinks bis halbrechts die klassischen Rückraumpositionen. Beim Blick auf die Torschützenliste fällt außerdem auf, dass alle eingesetzten Spieler mindestens 10 Tore erzielten. Das Ass des TV Hochdorf, die Breite und Torgefährlichkeit des Kaders, macht sich also auch der TSV zu Nutze. Bei den Grünhemden ist nach und nach der Kader wieder auf alte Stärke herangewachsen. Mit Max Schneider konnte in dieser Woche ein weiterer Langzeitverletzter im Training begrüßt werden und auch bei unserem Kapitän Steffen Bühler bemerkt man das regelmäßige Training unter Wettkampfbedingungen. Das Team sollte also gut vorbereitet sein, um sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen und wird das am Samstag von Beginn an zeigen. Den auch an grauen Novembertagen will man alles für zwei weitere Punkte im Sportzentrum tun!

UNSERE FESTUNG STEHT - FEUER FREI!

#biberpower #FeuerFrei

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