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„Fraktion Südpfalz“ sattelt die Pferde

15. März 2016

Der Pfälzer ist ein munterer Geselle. Warmherzig, stets fröhlich, immer für einen Scherz zu haben und von jeher durstig. Hierbei findet man durchaus regionale Unterschiede. Im Großen und Ganzen lässt sich das Volk in vier verschiedene Gruppen einteilen: Nordpfälzer, Westpfälzer, Vorderpfälzer und die Südpfälzer.

Jede Region besitzt ihre eigene Handballhochburg mit unterschiedlichen Ambitionen. Die "Nordpfälzer Wölfe" zeigen in der Pfalzliga stetig ansprechende Leistungen. In der Vorderpfalz findet man unsere Pfalzbiber und die Eulen in Friesenheim. In der Westpfalz klopft die TuS Dansenberg lautstark an die Tür zur Dritten Liga und verstärkt sich mit Tim und Nick Beutler in der kommenden Spielzeit mit zwei Spielern, die aktuell noch im Kader des TV Hochdorf stehen. Am Ende der Liste steht die Südpfalz, hier duellieren sich der TV Wörth mit der SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam um die Vormachtstellung. Diese beiden Vereine halfen drei Spielern in die Handballschuhe, die aktuell beim TV Hochdorf spielen und unseren Verein am Ende der Saison verlassen werden. Die Rede ist von Stefan Job, Maximilian Labroue und Sandro Sitter.

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Job und Labroue wechselten in der Saison 2011/2012 zu den Grünhemden und verkörperten auf ein Neues die Vereinsphilosophie, nämlich jungen ehrgeizigen Talenten die Chance zu geben, sich in der dritthöchsten Spielklasse zu etablieren. Nach vier Jahren kann man neidlos anerkennen, dass die befreundeten Burschen dies geschafft haben und aktuell zu den Leistungsträgern im Kader von Marco Sliwa zählen. Stefan Job wird sich nach dieser Saison der TSG Haßloch anschließen, nachdem die Vertragsverhandlungen für beide Seiten nicht zufriedenstellend verlaufen waren. Maximilian Labroue wird sich nach seinem Abschluss an der Hochschule Kaiserslautern neuen beruflichen Herausforderungen stellen und daher nicht mehr die Zeit haben, auf Drittliganiveau spielen oder trainieren zu können.

Der Dritte in der „Fraktion Südpfalz“ ist Sandro Sitter. Der 22-jährige Torwart wechselte in der vergangenen Saison vom Kooperationspartner Friesenheim nach Hochdorf. Dort schaffte er es gemeinsam mit Maximilian Schneider, als jüngstes Torhütergespann der Dritten Liga die Hallen der Südstaffel unsicher und das Hochdorfer Tor sicher zu machen. Der sympathische Wörther sieht seine Zukunft beim Ligakonkurrenten TV Germania Großsachsen.

Auch wenn die Zukunft der Spieler nicht in Hochdorf liegt, zeigen sie in jedem Spiel noch Elan und Leidenschaft. Eine Tatsache, die für den Charakter der Südpfälzer sprich – fair, loyal und ehrgeizig.

(Von Daniel Lanninger, 15.03.2016)

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